Aktuelles Basiszinssatz-Update

Zum 1. März 2026 liegt der Basiszinssatz nach IDW S 1 erneut bei 3,50 % (gerundet nach den Vorgaben des IDW S1). Als zentraler Wert für die Berechnung des Diskontierungszinssatzes hat der Basiszinssatz maßgeblichen Einfluss auf die Unternehmensbewertung nach dem Standard des IDW S1. Damit Sie stets auf dem aktuellsten Stand sind und fundierte Entscheidungen treffen können, informieren wir Sie hier regelmäßig über neue Updates.  

Warum ist der Basiszinssatz so wichtig?
Der Basiszinssatz fließt direkt in die Bestimmung des Diskontierungszinssatzes ein, der u.a. für die Abzinsung zukünftiger Zahlungsströme verwendet wird. Veränderungen dieses Parameters wirken sich unmittelbar auf die Ergebnisse von Unternehmensbewertungen aus und können damit betriebswirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen.

Aktueller Basiszinssatz: 3,50 % (gerundet nach den Vorgaben des IDW S1)
Gültig ab: 1. März 2026

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Mit unserem regelmäßigen Basiszinssatz-Update halten wir Sie hier im Newsroom sowie auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem neuesten Stand. So stellen Sie sicher, dass Ihre Bewertungen immer auf aktuellen und verlässlichen Grundlagen basieren. Darüber hinaus stehen wir Ihnen bei der Analyse und Bewertung individueller Auswirkungen gerne beratend zur Seite. Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an.  

VSME: Vom freiwilligen Standard zum wirtschaftlichen Vorteil

Nachhaltigkeit ist zunehmend entscheidend für die Vergabe von Aufträgen, die Finanzierung und den Marktzugang – auch ohne gesetzliche Pflicht. Viele kleine und mittlere Unternehmen möchten ihre Nachhaltigkeitsleistungen transparenter gestalten, wissen aber oft nicht, wie sie beginnen sollen. Der freiwillige VSME-Standard bietet hier einen praxisnahen Einstieg in eine strukturierte ESG-Berichterstattung, ohne zu komplex zu sein.

Viele kleine und mittlere Unternehmen gehen fälschlicherweise davon aus, dass Nachhaltigkeitsberichterstattung für sie keine Rolle spielt, solange es keine gesetzliche Pflicht gibt. Formal ist das häufig korrekt. Wirtschaftlich greift diese Sichtweise jedoch zunehmend zu kurz.

Was früher als freiwillig galt, entscheidet heute oft darüber, wer liefern darf und finanziert wird. Denn immer häufiger verlieren Unternehmen Aufträge aufgrund von ESG-Anforderungen, ohne es unmittelbar zu bemerken. Ausschreibungen, Lieferketten-Anforderungen oder Finanzierungsprozesse enthalten implizite Nachhaltigkeitskriterien, die nicht mehr als „Berichtspflicht“, sondern als Marktzugangsvoraussetzung wirken. Vor diesem Hintergrund gewinnt der VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs) deutlich an Bedeutung.

 

Was ist der VSME?

Der VSME ist ein freiwilliger Nachhaltigkeitsberichts-Standard für kleine und mittlere Unternehmen, die nicht unter die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) fallen. Er wurde von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) im Auftrag der EU-Kommission entwickelt. Der entsprechende Entwurf wurde im Dezember 2024 an die Kommission übermittelt.

Ziel des bislang freiwilligen Standards ist es, KMU einen einheitlichen und praktikablen Rahmen zur Erfassung und Darstellung von Nachhaltigkeitsinformationen zu bieten, ohne die immense Komplexität der ESRS-Standards. Dadurch sollen nicht berichtspflichtige Unternehmen in die Lage versetzt werden, Anfragen von Finanzinstituten, großen Unternehmen und sonstigen Stakeholdern strukturiert zu beantworten.

Mit dem im Februar 2025 veröffentlichten Entwurf der Omnibus-Verordnung hat die EU-Kommission dem VSME einen deutlich höheren Stellenwert eingeräumt. Dieser soll sich nun an alle Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden richten, die künftig voraussichtlich nicht mehr unter die CSRD-Berichtspflicht fallen. Zugleich soll der VSME eine Obergrenze für Informationsanfragen darstellen. CSRD-pflichtige Unternehmen sollen von nicht berichtspflichtigen KMU nur noch Nachhaltigkeitsinformationen im Umfang des VSME anfordern dürfen. Im Juli 2025 hat die EU-Kommission den VSME offiziell für KMU empfohlen. Damit wird der VSME faktisch zum Referenzrahmen im Mittelstand.

 

Aufbau des Standards

Der VSME-Standard ist bewusst pragmatisch aufgebaut. Er besteht aus einem Basismodul mit 51 Datenpunkten in elf Themenbereichen sowie einem optionalen umfassenden Modul mit weiteren 42 Datenpunkten in neun zusätzlichen Bereichen. Das Basismodul bildet den verpflichtenden Kern jedes VSME-Berichts und adressiert zentrale Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte in strukturierter Form. Das umfassende Modul richtet sich an Unternehmen, die gegenüber Banken, Investoren oder Geschäftspartnern weitergehende Transparenz schaffen möchten.

Dabei folgt der Standard einem klaren Proportionalitätsprinzip: Neben verpflichtenden Angaben enthält er zahlreiche „if applicable“-Datenpunkte, die nur dann offenzulegen sind, wenn sie für das jeweilige Unternehmen tatsächlich relevant sind. Dadurch wird vermieden, dass Unternehmen unnötige Informationen erheben oder berichten müssen. 

Ausschließlich das Basismodul zu verwenden, wird in der Regel nur für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden empfohlen. Für alle anderen Unternehmen bietet die modulare Struktur die Möglichkeit, Umfang und Tiefe der Berichterstattung an die eigene Situation anzupassen.

Mit insgesamt 93 potenziellen Datenpunkten bleibt der VSME damit bewusst überschaubar und handhabbar. Zum Vergleich: Die CSRD-Berichterstattung nach den European Sustainability Reporting Standards umfasst rund 1.100 Datenpunkte. Dies zeigt den deutlich höheren Umfang und die damit verbundene Komplexität sowie den administrativen Aufwand der regulären Berichtspflicht.

 

Warum ESG heute ein wirtschaftliches Thema ist

ESG wirkt heute nicht über Ideologie, sondern über Entscheidungen.

  • Kunden entscheiden über Lieferanten.
  • Banken entscheiden über Finanzierungskonditionen.
  • Investoren entscheiden über Kapitalzugang.

 

Für viele Unternehmen ist Nachhaltigkeit damit längst ein Faktor für Umsatz, Finanzierung und Marktzugang.

 

Für welche Unternehmen lohnt sich der VSME?

Viele KMU arbeiten heute mit Excel-Listen, PDF-Dokumenten und punktuellen Informationen von Beratern. Dadurch wird das Thema fragmentiert und ist von einzelnen Personen abhängig. Ein strukturierter VSME-Bericht hingegen bringt Ordnung ins Unternehmen zurück. Er schafft eine systematische Grundlage, auf der Nachhaltigkeitsaspekte steuerbar werden, anstatt nur auf externe Anfragen zu reagieren.

 

Eine freiwillige Berichterstattung nach dem VSME ist insbesondere sinnvoll für:

    • Lieferanten von CSRD-pflichtigen Unternehmen
      Individuelle ESG-Fragebögen können durch einen einheitlichen Bericht ersetzt werden.
      Das reduziert Verwaltungsaufwand, schafft Klarheit und stärkt Vertrauen.
    • Unternehmen mit intensiven Bankbeziehungen
      Banken integrieren ESG-Risiken zunehmend in ihre Kreditentscheidungen. Ein strukturierter VSME-Bericht kann Prozesse beschleunigen und Unsicherheiten reduzieren.
    • Unternehmen in Transformationsphasen
      Bei Investitionsentscheidungen, Nachfolgeprozessen oder Transaktionen wird die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells zunehmend kritisch hinterfragt.
    • Unternehmen mit strategischem Weitblick
      Frühe Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit schafft Handlungsspielräume in einem sich wandelnden regulatorischen Umfeld.

 

Eine gute Datengrundlage wird zur Voraussetzung für Finanzierung

Die strukturierte Aufbereitung von ESG-Daten gewinnt vor allem im Finanzierungskontext an Bedeutung. Banken und Investoren sind regulatorisch verpflichtet, Nachhaltigkeitsrisiken systematisch in ihre Kredit- und Investitionsentscheidungen einzubeziehen. Hierfür benötigen sie belastbare und nachvollziehbare Informationen.

Fehlt eine strukturierte Darstellung, verlängern sich die Prüfprozesse. Es entstehen Nachfragen, die uneinheitlich beantwortet werden, und es entsteht Interpretationsspielraum auf Seiten der Kapitalgeber. In der Praxis kann dies dazu führen, dass Finanzierungsvorhaben langsamer vorankommen, aufwändiger abgestimmt werden müssen oder Risikozuschläge kalkulatorisch höher ausfallen.

Ein am VSME orientierter Bericht schafft hier eine einheitliche und nachvollziehbare Grundlage. Er bündelt relevante Informationen, reduziert Rückfragen und stärkt die Verhandlungsposition des Unternehmens. So werden Nachhaltigkeitsaspekte nicht zu einem zusätzlichen Unsicherheitsfaktor, sondern zu einem strukturierten Bestandteil der wirtschaftlichen Argumentation gegenüber Banken und Investoren.

 

Nachhaltigkeit rechnet sich: Transparenz schafft wirtschaftliche Spielräume

Ein strukturierter VSME-Bericht wirkt aber nicht nur nach außen gegenüber Banken oder Geschäftspartnern. Er entfaltet seine Wirkung häufig auch intern. Die systematische Erfassung von Energieverbräuchen, Beschaffungsstrukturen, Ressourceneinsatz oder Lieferketten-Abhängigkeiten führt in vielen Unternehmen erstmals zu einer ganzheitlichen Transparenz über operative Zusammenhänge.

Dabei werden regelmäßig Ineffizienzen sichtbar, die zuvor im Tagesgeschäft verborgen blieben: überdimensionierte Prozesse, unnötige Materialverbräuche, suboptimale Beschaffungsstrukturen oder energieintensive Abläufe ohne strategische Steuerung. Der strukturierte Blick auf diese Themen ermöglicht es, Einsparpotenziale nicht nur zu identifizieren, sondern auch messbar zu machen und in Investitionsentscheidungen einzubeziehen.

Für viele Unternehmen ist die Beschäftigung mit dem VSME daher weniger eine reine Berichtsfrage als vielmehr ein Anlass zur wirtschaftlichen Analyse. Nachhaltigkeitsdaten werden so zu betriebswirtschaftlichen Steuerungsinformationen. Die Folge sind häufig reale Kosteneffekte, verbesserte Prozessstrukturen und eine stärkere strategische Ausrichtung.

 

Warum der VSME ein sinnvoller Einstieg ist

Für viele kleine und mittlere Unternehmen stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob eine Nachhaltigkeitsberichterstattung gesetzlich verpflichtend ist, sondern vielmehr, wo ein strukturierter und verhältnismäßiger Einstieg möglich ist. Genau hier setzt der VSME an.

Der Standard schafft einheitliche Datenanforderungen und reduziert somit die Unsicherheit darüber, welche Informationen tatsächlich relevant sind. Anstatt auf individuelle Fragebögen verschiedener Geschäftspartner zu reagieren, bietet er einen klar definierten Rahmen, der sich am Wesentlichen orientiert. 

Gleichzeitig bleibt der Einstieg niederschwellig. Dank seiner modularen Struktur kann der Umfang der Berichterstattung an die Größe, Komplexität und Marktanforderungen des jeweiligen Unternehmens angepasst werden. Der VSME ist somit flexibel und skalierbar: Er kann als Basismodell genutzt und bei Bedarf erweitert werden.

Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Aspekt: Glaubwürdigkeit. Ein strukturierter, anerkannter Standard schafft Vertrauen bei Banken, Investoren und Geschäftspartnern. Er signalisiert, dass Nachhaltigkeitsaspekte nicht nur punktuell, sondern systematisch erfasst und eingeordnet werden. In einem dynamischen regulatorischen Umfeld trägt dies zugleich zu einer gewissen Zukunftssicherheit bei. Unternehmen, die sich frühzeitig strukturiert aufstellen, sind besser vorbereitet, falls die Anforderungen weiter zunehmen.

 

Empfehlung aus KHS-Sicht

Aus unserer Beratungsperspektive ist der VSME keine neue Berichtspflicht, sondern ein pragmatisches Instrument zur Strukturierung – dort, wo tatsächlicher wirtschaftlicher Handlungsbedarf besteht. Für viele KMU stellt sich derzeit nicht die Frage nach formaler Compliance, sondern nach unternehmerischer Zweckmäßigkeit: Ist es sinnvoll, zentrale ESG-Themen systematisch zu erfassen, um Finanzierungsgespräche zu erleichtern, Marktanforderungen zu erfüllen oder strategische Entscheidungen fundierter zu treffen?

Entscheidend ist dabei stets die konkrete Unternehmenssituation. In der Beratung prüfen wir insbesondere

  • Bestehen intensive Lieferketten-Beziehungen zu berichtspflichtigen Unternehmen?
  • Stehen größere Finanzierungen oder Refinanzierungen an?
  • Befindet sich das Unternehmen in einem strategischen Transformationsprozess?
  • Ist mittelfristig eine Transaktion oder Unternehmensbewertung geplant?

 

In solchen Konstellationen kann eine strukturierte ESG-Aufbereitung – auf Basis des VSME – wirtschaftlich sinnvoll sein. Sie schafft Transparenz über relevante Risiken und Potenziale, stärkt die interne Steuerungsfähigkeit und verbessert die Argumentationsgrundlage gegenüber Kapitalgebern und Geschäftspartnern.

Nicht als Pflichtübung zum Selbstzweck, sondern als strategisches Instrument zur Stärkung der eigenen Verhandlungsposition und Zukunftsfähigkeit.

Gern besprechen wir mit Ihnen, ob und in welchem Umfang eine strukturierte ESG-Darstellung in Ihrer konkreten Finanzierungs-, Bewertungs- oder Planungssituation sinnvoll sein kann.

 

KMU: Nachhaltigkeit als stiller Faktor in Finanzierung und Unternehmensbewertung

Was aktuelle KfW-Ergebnisse für mittelständische Unternehmen und die Beratungspraxis bedeuten

In Kreditverhandlungen mit kleinen und mittleren Unternehmen spielen Nachhaltigkeitsaspekte bislang noch keine flächendeckende Rolle. Aktuelle Auswertungen des KfW-Mittelstandspanels zeigen jedoch eine klare Tendenz: Bei größeren KMU sowie in klimarelevanten Branchen gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Allerdings nicht in Form einer formalen Berichtspflicht, sondern als Bestandteil der Risiko- und Konditionengestaltung durch Banken.

Auch in unserem Kanzleialltag zeigt sich diese Entwicklung. In Beratungsgesprächen mit Mandant:innen aus dem KMU-Bereich begegnen uns Nachhaltigkeitsthemen immer häufiger. In der Regel geschieht dies nicht aus regulatorischem Zwang, sondern weil sie im Zusammenhang mit Finanzierungsgesprächen, Investitionsentscheidungen oder strategischen Fragen an Bedeutung gewinnen.

 

Finanzierungen für KMU: ESG-Daten als Teil der Kreditlogik

Auch wenn Nachhaltigkeit bislang nur in rund 15 % der Kreditverhandlungen explizit thematisiert wird, zeigt sich bei größeren Unternehmen eine andere Dynamik. Banken stehen unter dem zunehmenden Druck, ESG-Risiken systematisch in ihre Kreditentscheidungen einzubeziehen. Dafür benötigen sie belastbare Informationen über die Geschäftsmodelle, Investitionen und Transformationspfade ihrer Kund:innen.

In unseren Beratungsgesprächen beobachten wir, dass Banken diese Informationen zunehmend auch dann ansprechen, wenn für das Unternehmen keine formale Berichtspflicht besteht. Unsere Mandant:innen berichten von konkreten Nachfragen im Kreditprozess, beispielsweise zum Energieverbrauch, zu Investitionsvorhaben oder zur langfristigen Ausrichtung des Geschäftsmodells.

Entscheidend ist dabei weniger ein aus gesetzlicher Perspektive vollständiger Nachhaltigkeitsbericht, sondern vielmehr die Fähigkeit, zentrale Aspekte strukturiert und nachvollziehbar einzuordnen. Wer erklären kann, wie Risiken gesteuert werden und welche Entwicklungen geplant sind, verbessert seine Ausgangsposition in Finanzierungsgesprächen – insbesondere mit Blick auf Laufzeiten, Covenants und Konditionen.

 

Nachhaltigkeit als impliziter Bewertungsfaktor

In der Bewertungspraxis ist Nachhaltigkeit selten ein isolierter Bewertungsparameter. Ihre Bedeutung entfaltet sich vielmehr über indirekte Effekte, etwa durch:

  • Anpassungen in der Unternehmensplanung,
  • Investitionsbedarfe im Zuge regulatorischer oder marktseitiger Anforderungen,
  • veränderte Risikoeinschätzungen bei der Ableitung von Kapitalisierungszinssätzen.

 

In Gesprächen rund um Transaktionen, Nachfolge oder strategische Neuausrichtungen zeigt sich zunehmend, dass Fragen zur Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells eine größere Rolle spielen. Nachhaltigkeitsaspekte fließen dabei nicht als Selbstzweck ein, sondern als Teil der wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung.

 

CFO Advisory: Vom Pflichtdenken zur strukturierten Entscheidungsgrundlage

Die Studienergebnisse der KfW bestätigen unsere Erfahrungen aus der Beratungspraxis: Viele KMU verfügen bislang nicht über eine strukturierte Aufbereitung von Nachhaltigkeitsdaten. Gerade kleinere Unternehmen empfinden den Aufwand als schwer greifbar und stellen die praktische Relevanz infrage, solange keine klare gesetzliche Verpflichtung besteht.

Gleichzeitig wächst jedoch das Interesse an pragmatischen Lösungen. In unseren Gesprächen mit CFOs und Geschäftsleitungen geht es daher oft weniger um die Erstellung umfangreicher Berichte als um die Frage, welche Informationen tatsächlich benötigt werden – intern zur Steuerung und extern zur Einordnung durch Banken oder andere Stakeholder. Hier zeigt sich der Bedarf nach handhabbaren Strukturen: der Identifikation wesentlicher Themen entlang des Geschäftsmodells, der Ableitung geeigneter Kennzahlen und deren Integration in bestehende Planungs- und Entscheidungsprozesse.

 

Für unsere Beratung bedeutet das, Nachhaltigkeit nicht als isoliertes Spezialthema zu behandeln, sondern als Bestandteil einer wirtschaftlich fundierten Gesamtbetrachtung. Ziel ist es, Mandant:innen dabei zu unterstützen, relevante Aspekte einzuordnen, nachvollziehbar darzustellen und in bestehende Entscheidungsprozesse zu integrieren.

Gern besprechen wir mit Ihnen, welche Rolle Nachhaltigkeitsaspekte in Ihrer konkreten Finanzierungs-, Bewertungs- oder Planungssituation spielen – auch unabhängig von formalen Berichtspflichten.

 

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Andreas Kempis

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